Osterbräuche aus Südtirol
Am Palmsonntag, das ist der Sonntag vor dem Ostersonntag wird der "Palmesel" bestimmt. Dies ist jenes Familienmitglied welches als letztes am Frühstückstisch erscheint und den ganzen Tag dem Hohn der anderen über sich ergehen lassen muß.
Wir die Gans zum Weihnachstfest gehört, kommt an Ostern das Lamm auf den Tisch.
Ein lustiger Brauch ist das "Osterpecken" oder "Guffen". Nach der Kirche, wo die Osterspeisen gesegnet werden, trifft man sich „Guffen“. Dabei wird das gekochte und gefärbten Ei fest in die Hand genommen und man versucht das Ei des Gegners zum Bruch zu bringen. Zuerst „Spitze gegen Spitze“ und dann mit der unteren Seite des Eies. Sieger ist, wer ein unbeschädigtes Ei vorweisen kann.
Natürlich ist für die Kinder der Ostersonntag wieder ein Highlight, denn sie machen sich im Haus und im Garten auf die Suche nach dem Osternest, das natürlich zuvor der Osterhase für Sie versteckt hat.
Junge ledige Frauen schenken jenem Mann ein bemaltes Ostereie, den sie im Laufe des Jahres heiraten möchten. Es ist einfach nach wie vor so, dass die Frauen die wirklich wichtigen Dinge in die Hand nehmen müssen.
Rezept: Osterbrot aus Südtirol





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