Südtiroler Speck

28.02.2010 / von Evelin

Der Speck gehört zu einem der Qualitätsprodukte, die Südtirol weit über die Grenzen hinaus bekannt macht. 
Niemals hätten sich unsere Großeltern und Urgroßeltern erträumt, dass echter Südtiroler Speck heute als Rarität gehandelt wird, ist dieser damals doch nur aus der Notwendigkeit entstanden das Schweinefleisch über mehrere Monate haltbar zu machen. Während die Menschen im Norden das Fleisch durch räuchern haltbar machten und jene im Süden durch salzen, probierte der Südtiroler beides und schaffte durch wenig Salz und wenig kalte Rauch die Antwort auf den italienischen Rohschinken. So ist er würziger im Geschmack als die süsslichen, mediterranen Rohschinken und trotzdem milder als die nordischen Räucherschinken.
Schon damals also kam uns die Gegensätzlichkeit unseres Landes, wo das Klima und Lebensart mediterran und gleichzeitig alpin geprägt sind zu Gute uns es entstand die Symbiose aus Lufttrocknung und Räucherung.
Die alte Regel von der bereits im 12. Jahrhundert die Rede ist, sagt: Viel Luft, wenig Salz und Rauch und dies wird seit 1996 mit allen anderen wichtigen Qualitätsparametern geschützt, dabei bleibt die Gewürzmischung das Geheimnis jeden Herstellers.

Heute gehört der Südtiroler Speck zu jeder “g’scheideen Marende” (Jause) und schmeckt am Besten selbst am Brettl in etwas dickeren Scheiben geschnitten. Und wundern Sie sich nicht, wenn Sie dazu alte Schwarzbrotwürfel serviert bekommen, es ist nämlich typisch die sogenannten “Brecke” (=Brocken aus Schwarzbrot) dazu zu genießen.
Also Mahlzeit bei der Speckjausen am Kronplatz auf der Zirm-Terrrasse!

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