Berghotel Zirm / Valdaora

Berghotel Zirm's Tagebuch


Phlow-Autor Evelin

Der Speck geh├Ârt zu einem der Qualit├Ątsprodukte, die S├╝dtirol weit ├╝ber die Grenzen hinaus bekannt macht.┬á
Niemals h├Ątten sich unsere Gro├čeltern und Urgro├čeltern┬áertr├Ąumt, dass┬áechter┬áS├╝dtiroler Speck heute als Rarit├Ąt┬ágehandelt wird, ist dieser damals┬ádoch nur aus der Notwendigkeit entstanden das Schweinefleisch ├╝ber mehrere Monate haltbar zu machen. W├Ąhrend┬ádie Menschen im Norden das Fleisch durch r├Ąuchern haltbar machten und jene im S├╝den durch salzen, probierte der S├╝dtiroler beides und schaffte durch wenig Salz und wenig kalte Rauch die┬áAntwort auf den italienischen Rohschinken. So ist er w├╝rziger im Geschmack als die s├╝sslichen, mediterranen Rohschinken und┬átrotzdem milder als die nordischen R├Ąucherschinken.
Schon damals also kam uns die Gegens├Ątzlichkeit unseres Landes, wo das Klima und Lebensart┬ámediterran und gleichzeitig alpin gepr├Ągt sind zu Gute┬áuns es entstand┬ádie Symbiose aus Lufttrocknung und R├Ąucherung.
Die alte Regel von der bereits im 12. Jahrhundert die Rede ist, sagt: Viel Luft, wenig Salz und Rauch┬áund dies wird seit 1996┬ámit allen anderen wichtigen Qualit├Ątsparametern┬ágesch├╝tzt, dabei bleibt die Gew├╝rzmischung das Geheimnis jeden Herstellers.

Heute geh├Ârt der S├╝dtiroler Speck zu jeder “g’scheideen Marende” (Jause) und schmeckt am Besten selbst am Brettl in etwas dickeren Scheiben geschnitten. Und wundern Sie sich nicht, wenn Sie dazu alte Schwarzbrotw├╝rfel serviert bekommen, es ist n├Ąmlich typisch die sogenannten “Brecke” (=Brocken aus Schwarzbrot) dazu zu genie├čen.
Also Mahlzeit bei der Speckjausen am Kronplatz auf der Zirm-Terrrasse!

geschrieben von: -


Bookmark and Share



Mehr zu diesem Thema hier im Blog:

Einen Kommentar schreiben