Brauchtum in Südtirol

13.11.2009 / von Evelin

Wie sie ja wissen, pflegen wir das Brauchtum in Südtirol mit Vorliebe. 
Am 11. November 2009 fand der Laternenumzug für die Zirm-Knirpse als Anerkennung für den Heiligen St. Martin statt. Folgenden Hintergrund haben wir uns von Schulkind Lisa  erzählen lassen: 
Der junge Martin traf bei einem Ritt mit seinen Kameraden an einem Stadttor auf einen in Lumpen gekleideten Bettler, der ihm die Hand bittend zustreckte. Martin aber trug nichts als seine Kleider am Leib, erbarmte sich aber dermaßen des armen Mannes, dass er sein Schwert nahm und seinen Mantel in zwei Teile teilte. Unter Gelächter der Kameraden legte er dem Bettler den einen Teil über die Schulter. In der kommenden Nacht erschien der mit dem Mantel bekleidete Jesus dem nicht getauften Martin und bedankte sich seiner Ehrentat. Die Erscheinung beeindruckte Martin so sehr, dass er sich darauf hin taufen ließ.   

Aufgrund seines Beweises an Nächstenliebe  ist der HL. Martin heute das Vorbild für alle Kinder und als Annerkennung ziehen die Kinder mit Ihren selbst gebastelten Laternen durch das Dorf. Die Situation der Begebenheit wurde bei der Kinderandacht nachgestellt, wo Lisa den Bettler verkörperte, doch sehen Sie selbst…

Freue mich schon auf den nächsten Brauch, den Hl. Nikolaus und auch Sie können sich darauf freuen, wenn Sie am 6. Dezember 2009 bei uns sind, denn eine kleine Gabe hat er für unsere Gäste dabei

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